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    Im vergangenen Jahr haben wir erlebt: Zum Ende des Osternachtsgottesdienstes wurden nach dem Segen an die Teilnehmer rotgefärbte Eier verschenkt. Leider ohne Erklärung. In der Hoffnung, von Ihnen eine Erklärung zu erfahren: Ist das Brauchtum oder freundliche Geste? Wo liegt der Ursprung? E. W., per E-Mail

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    Dürfen verstorbene Päpste auch in ihrem Heimatland bestattet werden oder muss das in Rom geschehen? W.K., Berlin


    Die große Mehrheit der bislang 264 verstorbenen Päpste ist in Rom begraben – die meisten im Petersdom, andere etwa in St. Paul vor den Mauern, in der Lateranbasilika oder in Santa Maria Maggiore. Aber nicht alle Päpste ruhen in Rom. Schon daran erkennt man: Es gibt keine kirchenrechtliche Pflicht für einen Papst, sich in Rom oder gar in der Peterskirche beisetzen zu lassen. Aber es gibt offenbar den großen Wunsch dazu. 

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    Wenn es heißt, jemand sei aus der Kirche ausgetreten, bin ich irritiert: Ist es nicht so, dass uns in der Taufe ein unauslöschliches Siegel eingeprägt wird? Was geschieht damit, wenn jemand keine Kirchensteuer mehr zahlen will oder nicht mehr in die Kirche geht? E. S., Hannover


    Die Taufe ist einmalig; sie ist nicht wiederholbar und auch nicht rückgängig zu machen. Deshalb bleibt ein Getaufter immer Christ, wie sein Leben auch verläuft. 

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    Welche römisch-katholischen Bistümer gibt es in Russland? Wie groß sind sie und wie viele Katholiken leben dort? W.S., Dresden


    In Russland gibt es nur vier römisch-katholische Diözesen auf einer Fläche von über 17 Millionen Quadratkilometern: die Erzdiözese der Mutter in Moskau, die Diözese St. Clemens in Saratow, die Diözese Verklärung des Herrn in Nowosibirsk und die Diözese St. Joseph in Irkutsk. 

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    Die deutschen Bischöfe haben den zweiten Weihnachtstag, Ostermontag und Pfingstmontag zu kirchlich gebotenen Feiertagen erklärt. Nach allgemeinem Kirchenrecht gibt es diese Tage gar nicht. Auf welcher Grundlage handeln die deutschen Bischöfe? F. P., Osnabrück

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    Woher kommt der Name Christus und wie ist er entstanden? Wie verhält sich der Name zu den anderen: Jesus, Messias, Erlöser, Immanuel? R. S., Bad Münder


    Christus ist kein Name, sondern ein Titel, der Jesus von Nazaret zugesprochen wird. Es ist die lateinische Version des griechischen Wortes „Christos“ (= Gesalbter). Das wiederum ist in der Bibel die Übersetzung des hebräischen Wortes „Maschiach“ oder „Messias“, wie wir deutsch sagen. Jesus Christus bedeutet also: Jesus, der Messias.

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    Stimmt es, dass der Vatikan neuerdings keine glutenfreien Hostien mehr zulässt? Dann dürfte mein Kind, das an Zöliakie erkrankt ist, nie mehr zur Kommunion gehen. S. K., 26899 Rhede

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    Wie schreibt man denn nun: Passah, Pessach oder Paschafest? Drei Schreibweisen für das gleiche Fest? Kann bzw. darf da jeder so schreiben, wie es ihm gefällt? M. P., Weimar


    In den unterschiedlichen Bibelübersetzungen – nicht nur in den deutschen – tauchen verschiedene Schreibweisen auf. Nicht aus einer Laune der Übersetzer heraus, sondern abhängig von der jeweiligen Originalsprache.

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    Ich kann mit den unterschiedlichen kirchlichen Titeln wie Monsignore, Domkapitular, Pfarrer, Pfarrvikar, Domvikar, Dechant, Subsidiar kaum etwas anfangen. Können Sie etwas Licht ins Dickicht bringen? C. G., 47918 Tönisvorst


    Das ist in der Tat etwas verwirrend, auch weil manchmal unterschiedliche Begriffe (fast) dasselbe bezeichnen oder regional unterschiedlich verwendet werden. Manche sind kirchliche Ehrentitel, andere eher Funktionsbezeichnungen für bestimmte Aufgaben. Zu den von Ihnen genannten Begriffen:

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    Ist es erlaubt, zwei Mal am Tag die heilige Kommunion zu empfangen? In unserem Bekanntenkreis gab es Diskussionen darüber mit unterschiedlichen Ansichten. D. P., 12051 Berlin


    Die Antwort lautet: Ja. Normalerweise allerdings nur, wenn der Gläubige dabei zwei Mal eine Eucharistiefeier vollständig mitfeiert. So heißt es im Gesetzbuch der katholischen Kirche: „Wer die heiligste Eucharistie schon empfangen hat, darf sie am selben Tag nur innerhalb einer Feier der Eucharistie, an der er teilnimmt, ein zweites Mal empfangen.“ (Canon 917)

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