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    Im vergangenen Jahr haben wir erlebt: Zum Ende des Osternachtsgottesdienstes wurden nach dem Segen an die Teilnehmer rotgefärbte Eier verschenkt. Leider ohne Erklärung. In der Hoffnung, von Ihnen eine Erklärung zu erfahren: Ist das Brauchtum oder freundliche Geste? Wo liegt der Ursprung? E. W., per E-Mail

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    Die deutschen Bischöfe haben den zweiten Weihnachtstag, Ostermontag und Pfingstmontag zu kirchlich gebotenen Feiertagen erklärt. Nach allgemeinem Kirchenrecht gibt es diese Tage gar nicht. Auf welcher Grundlage handeln die deutschen Bischöfe? F. P., Osnabrück

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    Woher kommt der Name Christus und wie ist er entstanden? Wie verhält sich der Name zu den anderen: Jesus, Messias, Erlöser, Immanuel? R. S., Bad Münder


    Christus ist kein Name, sondern ein Titel, der Jesus von Nazaret zugesprochen wird. Es ist die lateinische Version des griechischen Wortes „Christos“ (= Gesalbter). Das wiederum ist in der Bibel die Übersetzung des hebräischen Wortes „Maschiach“ oder „Messias“, wie wir deutsch sagen. Jesus Christus bedeutet also: Jesus, der Messias.

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    Stimmt es, dass der Vatikan neuerdings keine glutenfreien Hostien mehr zulässt? Dann dürfte mein Kind, das an Zöliakie erkrankt ist, nie mehr zur Kommunion gehen. S. K., 26899 Rhede

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    Wie schreibt man denn nun: Passah, Pessach oder Paschafest? Drei Schreibweisen für das gleiche Fest? Kann bzw. darf da jeder so schreiben, wie es ihm gefällt? M. P., Weimar


    In den unterschiedlichen Bibelübersetzungen – nicht nur in den deutschen – tauchen verschiedene Schreibweisen auf. Nicht aus einer Laune der Übersetzer heraus, sondern abhängig von der jeweiligen Originalsprache.

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    Ich kann mit den unterschiedlichen kirchlichen Titeln wie Monsignore, Domkapitular, Pfarrer, Pfarrvikar, Domvikar, Dechant, Subsidiar kaum etwas anfangen. Können Sie etwas Licht ins Dickicht bringen? C. G., 47918 Tönisvorst


    Das ist in der Tat etwas verwirrend, auch weil manchmal unterschiedliche Begriffe (fast) dasselbe bezeichnen oder regional unterschiedlich verwendet werden. Manche sind kirchliche Ehrentitel, andere eher Funktionsbezeichnungen für bestimmte Aufgaben. Zu den von Ihnen genannten Begriffen:

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    Ist es erlaubt, zwei Mal am Tag die heilige Kommunion zu empfangen? In unserem Bekanntenkreis gab es Diskussionen darüber mit unterschiedlichen Ansichten. D. P., 12051 Berlin


    Die Antwort lautet: Ja. Normalerweise allerdings nur, wenn der Gläubige dabei zwei Mal eine Eucharistiefeier vollständig mitfeiert. So heißt es im Gesetzbuch der katholischen Kirche: „Wer die heiligste Eucharistie schon empfangen hat, darf sie am selben Tag nur innerhalb einer Feier der Eucharistie, an der er teilnimmt, ein zweites Mal empfangen.“ (Canon 917)

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    Während einer Führung im Naumburger Dom wurden wir auf die Figur der Lilith aufmerksam gemacht, angeblich der ersten Frau Adams. Laut Domführer wird sie im Alten Testament (Jesaja 34,14) als weiblicher Dämon erwähnt. Man findet allerdings keine weiteren Hinweise in der Bibel. Was ist Ihnen über Lilith bekannt? W. H., 52134 Herzogenrath

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    Warum wurde in der Lesung am Dreifaltigkeitssonntag (Ex 34,4b–6.8–9) Vers 7 weggelassen? Dessen Inhalt widerspricht doch Vers 6, wonach Gott als barmherzig und gnädig beschrieben wird. Man kann doch Verse nicht einfach weglassen, die nicht so recht ins Konzept passen. T. B., 63303 Dreieich


    In der Tat ist laut Leseordnung ein Vers ausgelassen: „Er bewahrt Tausenden Huld, nimmt Schuld, Frevel und Sünde weg, lässt aber (den Sünder) nicht ungestraft; er verfolgt die Schuld der Väter an den Söhnen und Enkeln, an der dritten und vierten Generation.“

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    Warum werden bei Beerdigungen drei Hände oder auch drei Schippen Sand oder Erde ins Grab geworfen? D. P., 12051 Berlin


    Der Ritus der Beerdigung wird begleitet durch eine Reihe von Zeichen, die die Trauer erträglicher und die christliche Hoffnung auf Auferstehung sichtbar machen sollen. Dazu gehört auch, dass Erde auf den ins Grab hinabgelassenen Sarg geworfen wird. 

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