Zum zweiten Mal werden Messdiener zu einer Wallfahrt nach Kevelaer eingeladen. Ganz neu ist dagegen die Möglichkeit, in der Chrisammesse am Montag der Karwoche zu dienen.
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Auch sie sind nach Kevelaer eingeladen: die Ministranten aus Bad Laer, die sich im Januar mit diesem Bild am Wettbewerb um das beste Messdienerfoto beteiligten. |
Es dürfte das größte Messdienertreffen nördlich der Alpen sein. Mit 15 000 Teilnehmern rechnen die Organisatoren, wenn sich am 16. Juni Ministranten aus acht Diözesen auf den Weg nach Kevelaer machen. Motto: „Ich glaub an dich.“ Bis zum 22. April können die Gemeinden ihre Teilnehmerzahl melden. Acht Euro muss jeder „Mini“ aus dem Bistum Osnabrück bezahlen – ein bezuschusster Preis. „Manche Gemeinden übernehmen aber auch diese Kosten, weil Kevelaer für sie die zentrale Messdienerfahrt des Jahres ist“, sagt Timo Hilberink, im Bistum zuständig für die Ministrantenarbeit.
Mit Bussen geht es in den Marienwallfahrtsort am Niederrhein. Vier Kilometer vor dem Ziel steigen die „Minis“ aus und pilgern zu Fuß. In Kevelaer erwartet sie eine Menge an Workshops. So gibt es die Möglichkeit, mehrere Firmen zu besichtigen – eine Fabrik für Kerzen, eine für Kirchenfenster oder eine Buchdruckerei. Außerdem sind jugendliturgische Angebote vorbereitet. Abschluss ist mit der Eucharistiefeier, die mehrere Bischöfe zelebrieren werden.
Infos auf der Homepage der Wallfahrt: www.ich-glaub-an-dich.de
Zum ersten Mal lädt das Bistum ältere Messdiener zum Ministrieren in der Chrisammesse ein. Am Montag der Karwoche weiht Bischof Franz-Josef Bode um 15 Uhr im Dom die Öle für Firmung oder Krankensalbung. Jede neue Pfarrei bzw. Pfarreiengemeinschaft ist aufgerufen, zwei Messdiener (Mindestalter: 14 Jahre) für diesen Gottesdienst zu melden. „Auf diese Weise wollen wir die Ministrantenarbeit im Bistum stärker ins Bewusstsein holen und die Chrisammesse bei jungen Leuten bekannter machen“, so Hilberink. Der Jugendgottesdienst, der an diesem Tag traditionell um 18 Uhr gefeiert wird, bleibt aber bestehen. (pe)
Fragen zur Chrisammesse unter Telefon 05 41/31 82 29; E-Mail: t.hilberink@bistum-os.de
