Im Sommer kann es losgehen

Bewerben für Freiwilligendienst

360 Plätze für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) stehen im Bistum Osnabrück zur Verfügung. Die Verantwortlichen für diese Dienste rufen dazu auf, sich schon jetzt um einen Platz zu bewerben, auch wenn man erst im Sommer mit der Arbeit beginnen möchte.

„Wir suchen und brauchen Alltagshelden“, sagt Ann-Cathrin Röttger, die im Bistum Osnabrück die Freiwilligendienste koordiniert. Am höchsten ist der Bedarf in der Behindertenhilfe, auch in Krankenhäusern und Altenpflegeheimen werden viele Freiwillige gesucht. „Gerade hier ist der Einsatz besonders vielfältig“, so Röttger. Es werden ebenso Kräfte für die Pflege gesucht wie für Labortätigkeiten oder die Verwaltung.

Das Bistum hat im vergangenen Jahr erstmals Plätze für FSJ und BFD angeboten - mit immensem internen Arbeitsaufwand. „Die Freiwilligen haben davon nichts gemerkt“, sagt Bruno Krenzel, Leiter des Diözesan-Jugendamtes. Günter Sandfort, stellvertretender Caritasdirektor, beschreibt, welche Vorteile den Freiwilligen ein Einsatz bringen kann: „Mancher kommt auf diese Weise noch einmal zum Nachdenken, bevor er in die Berufsphase einsteigt“, so Sandfort. Für einige Freiwillige sei der Einsatz aber auch noch eine Möglichkeit, berufliche Vorlieben überhaupt auszuprobieren.

Wer sich beim Bistum Osnabrück um einen Freiwilligendienst bewirbt, wird in der Regel zu einem Gespräch eingeladen, in dessen Verlauf gemeinsam geguckt wird, wo der Einsatz am besten erfolgen sollte. „Für die jungen Menschen ist es letztlich egal, ob das dann FSJ oder BFD heißt“, so Krenzel. Bildungstage, pädagogische Begleitung, Taschengeld sowie Wohnungs- und Essenspauschale seien selbstverständlich.

Matthias Petersen

Mehr Informationen über die Freiwilligendienste gibt es hier. Die Arbeitsstelle Freiwilligendienste ist hier erreichbar.