Bonifatius von Lausanne
Geschichte: Bonifatius, geboren um 1182 in Brüssel/Belgien, studierte in Paris, wo er dann auch als Professor lehrte. 1216 wurde er Dekan an St. Gudula in Brüssel, dann Domscholastiker in Köln. 1231 wurde er Bischof von Lausanne. Er bemühte er sich vor allem um die Unterweisung seiner Kirchenglieder und förderte die Ansiedlung von Dominikanern. 1238 musste er wegen Widerständen in seinem Bistum fliehen und ging nach Rom, wo er 1239 auf sein Amt verzichtete. Bonifatius ging 1243 in seine Heimat zurück, fungierte als Weihbischof und lebte nahe der Zisterzienserinnenabtei in La Cambre/Ter Kameren (Maria Kammern), wo er als Weihbischof die Nonnen unterrichtete. Er starb am 19. Februar um 1261. Man bestattete ihn im Chor der Klosterkirche. Heute ruhen seine Gebeine in einem Schrein des 19. Jahrhunderts.
Darstellung: im Zisterzienserhabit oder Bischofsornat
Herkunft des Namens: lateinisch „der Wohltäter“