10 000 Euro durch Caritas-Sponsorenlauf

Kuhspende nach verlorener Wette

332 Menschen haben am Sponsorenlauf der Russlandhilfe „Eine Kuh für Marx“ teilgenommen. Der Jugendkeller Sutthausen hatte gewettet, dass er mindestens 1000 Läufer aktivieren kann. Die Wette ist also verloren. Aber kein Grund zur Trauer. „Wir freuen uns, unsere Wettschuld in Form einer Kuhspende im Wert von 800 Euro überreichen zu können", sagt Leiter Thomas Grave.

 

Jugendliche des Jugendkellers Sutthausen übergeben ihre Kuhspende an die Russlandhilfe der Caritas. Foto: Caritas

Die Kuhspende kann der Referent für die Russlandhilfe der Caritas, Ottmar Steffan, gut gebrauchen. „Die Caritas in Russland hat mich kürzlich um 26 Kühe für notleidende Familien im Gebiet Omsk/Sibirien gebeten. Die Hälfte haben wir bereits zusammen. Jede weitere Spende ist herzlich willkommen.“ Eine Kuh sichert die Verpflegung einer bedürftigen Familie in Russland und mit dem Verkauf der gewonnenen Produkte kann zusätzlich etwas Geld für den Unterhalt verdient werden. Das erste Kalb geht an eine weitere arme Familie.

Der Sponsorenlauf fand zur Renovabis-Bundeseröffnung auf dem Gelände der BBS Marienheim Osnabrück-Sutthausen statt. Ottmar Steffan zieht eine positive Bilanz: „Wir freuen uns sehr, dass trotz des schlechten Wetters und vieler paralleler Veranstaltungen mehr als 330 Läufer gestartet sind. Noch immer gehen Spenden für unsere Kinderzentren in Russland ein. Nach derzeitigem Stand sind wir zuversichtlich, dass am Ende 10 000 Euro zusammen kommen. Damit ist die Arbeit in den Kinderzentren für vier Monate gesichert. Dort bekommen bedürftige Kinder warmes Essen, Hilfe bei den Hausaufgaben, Liebe und Geborgenheit.“