Auf den Spuren der Vorfahren

Landwirtschaftsausstellung in Haldem

Besucher schauen sich Nutzpflanzen an.

Was es zu sehen gibt:
Anlässlich der 775-JahrFeier Haldems haben Bewohner des Ortsteiles Am Schloss auf vier Beeten historische und moderne Nutzpflanzen angebaut. Unter anderem wird gezeigt, wie seit der Steinzeit aus Wildgräsern Weizen, Roggen und Gerste gezüchtet wurden. Zu sehen sind auch Pflanzen wie Waid und Kamille, die zum Färben genutzt wurden, und Flachs, der Rohstoff für das Bauernleinen. Einige alte Pflüge, Eggen und Sämaschinen lassen erahnen, wie beschwerlich früher die Feldarbeit war.
 
Warum es sich lohnt:
Die Beete geben einen guten Überblick über die Entwicklung der Landwirtschaft. Auf Schautafeln wird gut verständlich erklärt, wie die Menschen in früherer Zeit ihre Lebensmittel und Rohstoffe auf dem Acker erzeugten. Spezielle Informationen gibt es zur Eschboden- und Wölbackerkultur, zwei Anbauverfahren, mit denen die Bauern im Mittelalter die Bodenfruchtbarkeit verbesserten. Auf einem Beet können die Besucher die heutigen Fruchtfolgen in der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft vergleichen.

Verpflegung:
Werktags lädt eine Bäckerei auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu Kaffee und Kuchen. Gutbürgerliche Küche bieten die Gaststätten Wilhelmshöhe und Rosengarten.

Öffnungszeiten: jederzeit.

Kosten: keine.

Wie man dorthin kommt:
Aus Richtung Osnabrück und Diepholz von der B51 auf die L 766 in Richtung Dielingen abbiegen. In der Haldemer Ortsmitte liegt der Getreideschaugarten direkt neben dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr.

Weitere Infos: www.haldem.de