Messdienerfotos: Klassisch und kreativ

Herzlichen Glückwunsch den „Minis“ aus St. Clemens, Bad Iburg! Ihr Foto hat gewonnen. Neuer Rekord: Insgesamt haben uns mehr als 170 Fotos mit über 1100 Messdienerinnen und Messdienern aus dem Bistum erreicht – für eine Zeitungsbeilage, in der wir immer im Januar die Neu-Ministranten des Vorjahres vorstellen. Hier zeigen wir eine Auswahl an Bildern, die der Jury besonders gut gefallen haben.

Das Siegerfoto wurde erstmals von einer Jury aus Mitarbeitern des Kirchenboten und des Diözesanjugendamtes ermittelt. Von klassisch, witzig bis kreativ war alles dabei. Umso schwerer fiel es, sich auf ein Foto festzulegen. Am Ende jedoch einigte sich die Jury auf St. Clemens, Bad Iburg. Die Messdiener haben sich von Bischof Benno II. von Osnabrück inspirieren lassen. „Es ist zwar die Clemenskirche, aber Benno hat sie gebaut“, sagt Pastoralreferent Christoph Mühl. Beim Ministrieren habe man den Bischof vor dem Hochaltar stets hinter sich, fügt er hinzu.

Pfarrer Heinrich Bernhard Krai­enhorst weiß viel über den Bischof, der bis 1088 in Bad Iburg gelebt hat. Benno wollte gegen die Ansprüche des Osnabrücker Domkapitels in Bad Iburg bestattet werden. „Das gab Krach“, sagt Kraienhorst. Als Begründer der Clemenskirche wurde Benno für sein Geschick als Bauherr bekannt. Er begleitete Heinrich IV. im Jahre 1076 beim berühmten Gang nach Canossa als enger Berater und Vermittler zwischen dem Kaiser und Papst Gregor VII.

Die Ministranten aus Bad Iburg gewinnen mit ihrem Foto eine kindgerechte Führung durch das Diözesanmuseum. (pad)