Petrus Damiani
Geschichte: Vom Schweinehirten zum Kardinal: Petrus Damiani (1006 bis 1072) trat in ein einsames Benediktinerkloster ein, 1046 wurde er Prior der Einsiedelei Fonte Abbelana in Italien. Seine scharfe Kritik an der skandalösen Moral des Klerus – in seinem Kloster hatte Petrus Geißelübungen eingeführt – machte ihn zu einem Mann der Reform und zu einem richtungsweisenden Kirchenpolitiker. Petrus kämpfte gegen die Käuflichkeit kirchlicher Ämter und förderte den seinerzeit noch nicht allgemein üblichen Zölibat für Priester. Er hinterließ ein großes Werk theologischer Schriften.
Darstellung: mit Kardinalshut, Buch, Geißel und Totenschädel
Herkunft des Namens: griechisch/lateinisch „der Fels“