05.08.2016

Zu Besuch in der Papier-Erlebnis-Welt

Schöpfen, gautschen, pressen, trocknen

Papier schöpfen wie früher können die Besucher mit Museumsleiter Willi Kus in Dörpen. Foto: Klaus Dieckmann

Was es zu sehen gibt:
In der Papier-Erlebnis-Welt in Dörpen erfahren die Besucher, wie Papier vor 200 Jahren hergestellt wurde. Bildtafeln, Exponate, Filme und Modelle vermitteln, wie die Rohstoffe transportiert und aufbereitet wurden und wie daraus Papier entstand. Der Blick richtet sich aber auch auf die heutige Zeit mit der Papierproduktion in dem Unternehmen Nordland Papier im Industriegebiet der Emsgemeinde.

Warum es sich lohnt:
Museumsleiter Willi Kus verspricht den Gästen des Papiermuseums „ein kreatives Erlebnis“. Schöpfen, gautschen (entwässern), pressen und trocknen: Die Besucher können aus flüssigem Stoff Büttenpapier herstellen oder in der Druckwerkstatt verschiedene Techniken ausprobieren und kalligrafisch tätig werden. Das geschöpfte Büttenpapier und andere selbst erstellte Werke dürfen natürlich mit nach Hause genommen werden. Die Angebote richten sich auch an Gruppen, Schulklassen sowie Jungen und Mädchen, die dort Kindergeburtstag feiern wollen.

Verpflegung:
Auf Wunsch wird Gruppen eine Kaffeetafel mit Kuchen und Schnittchen im benachbarten Heimathaus serviert oder auch ein Angebot in der örtlichen Gastronomie vermittelt.

Öffnungszeiten:
Geöffnet hat die Papier-Erlebnis-Welt montags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 12 Uhr sowie freitags von 13 bis 17 Uhr. Im August kann das Museum auch samstags von 10 bis 14 Uhr besucht werden. Weitere Termine auf Anfrage

Kosten:
Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt zwei Euro, für Kinder 1,50 Euro. Eine Familienkarte wird für sechs Euro angeboten. Die Kosten für Papierschöpfen und Drucken belaufen sich auf jeweils drei Euro pro Person. Familien zahlen je fünf Euro.

Wie man dorthin kommt:
Die Papier-Erlebnis-Welt befindet sich an der Ahlener Straße 1 in Dörpen. Das Museum ist zu erreichen über die Bundesstraßen B 401 und B 70 sowie über die Autobahn A 31 (sechs Kilometer ab der Anschlussstelle Dörpen).