Vorschläge nimmt Caritas-Gemeinschaftsstiftung entgegen

Sonnenschein-Preis für Flüchtlingshilfen

Der Sonnenschein-Preis für ehrenamtliches Engagement wird zum zehnten Mal vergeben – diesmal nicht wie üblich am Caritas-Sonntag, sondern am 10. September, dem Tag des Rosen-Brot-Verkaufs auf dem Domvorplatz. Außerdem wird das Preisgeld von 10 000 auf 20 000 Euro erhöht.

 

Die Mitglieder des Stiftungsrats der Caritas-Gemeinschaftsstiftung
loben den Sonnenschein-Preis 2016 aus. Foto: Caritasverband
Osnabrück

Und auch das ist anders: Bisher orientierte sich das Thema des Sonnenschein-Preises am jeweiligen Caritas-Motto. In diesem Jahr sollen Aktive in der Flüchtlingsarbeit ausgezeichnet werden. Weihbischof Johannes Wübbe, Stiftungsratvorsitzender der Caritas-Gemeinschaftsstiftung, verweist auf die Not der Menschen, die vor Krieg, Gewalt und ungerechten Strukturen fliehen: „Das fordert unsere Gesellschaft enorm heraus. Und bei manchen Problemen wissen wir noch nicht, wie sie gelöst werden können. Das darf uns aber nicht mutlos machen, und schon gar nicht dürfen wir uns von Ängsten lähmen lassen“, sagt Wübbe.

Der Tag der Preisvergabe, Samstag, 10. September, wurde bewusst gewählt: Dann verkaufen die Bäckereiinnungen Osnabrück, Grafschaft Bentheim, Emsland-Süd und Emsland-Mitte auf dem Domvorplatz ihr mit einer besonderen Rezeptur gebackenes Rosen-Brot. Ein Teil der Einnahmen kommt der Flüchtlingshilfe zugute. Die Preisverleihung schließt sich um 13 Uhr an.
Vorschläge können bis 20. Mai eingereicht werden. Das caritative Engagement der künftigen Preisträger sollte christlichen Zielen folgen, im Bezug zur katholischen Kirche stehen und kann auch ökumenisch ausgerichtet sein.

Kontakt: Josef Moß, Caritas-Gemeinschaftsstiftung, Telefon 05 41/34 97 81 65. E-Mail: JMoss@caritas-os.de