06.07.2016

Zu Gast im ostfriesischen Münkeboe

Tante-Emma-Laden im „Dörpmuseum"

Blick in eine Schmiede – auch das können die Besucher in Münkeboe
erleben. Foto: Rolf Schecker

Was gibt es zu sehen?
Das Museumsdorf im Südbrookmerland zeigt, wie die Leute früher auf dem Land gelebt und gearbeitet haben. Besichtigt werden können unter anderem eine vollständig restaurierte Windmühle mit einer Töpferei, eine  Schneider- und Instrumentenwerkstatt. Zudem gibt es auf dem Dörpmuseumsplatz einiges zu entdecken. Neben einer alten Schmiede, einer Bäckerei und einem urtümlichen Tante-Emma-Laden erfahren die Besucher alles rund um das Thema Torf.

Warum lohnt sich ein Besuch?
Hinter Glasvitrinen verschlossene Reliquien sind in diesem Museum die Ausnahme. Stattdessen lautet das Motto „Anfassen erlaubt!“ Das macht das Angebot auch für blinde und sehbehinderte Menschen sowie natürlich für Kinder interessant. Wer immer einmal wissen wollte, wie es sich anfühlt, einen schweren Schmiedehammer zu schwingen, oder den Enkeln zeigen möchte, wie man auf Schiefertafeln geschrieben hat, ist in Münkeboe an der richtigen Adresse. An einigen Sonntagen finden „Arbeitstage“ statt, an denen Handwerker den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Bis auf die Mühle sind die Wege barrierefrei zugänglich. Saisonhöhepunkt sind die „Münkeboer Festtage“ Ende August.

Verpflegung
Zum Abschluss empfiehlt sich ein Abstecher in den urigen Dorfkrug.

Öffnungszeiten
Das Museum hat bis zum 31. Oktober geöffnet: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen zwischen 10 und 17.30 Uhr. Eintritt zwischen 1,50 und 3,50 Euro.

Wie kommt man hin?
Dörpmuseum Münkeboe, Mühlenweg 3a, 26624 Münkeboe (Südbrookmerland). Mit dem Auto ist das Museum über die Bundesstraßen 210 und 72 zu erreichen. Ab Georgsheil in Richtung Norden/Norddeich fahren und die Abzweigung in Fehnhusen nach rechts Richtung Münkeboe nehmen.

Infos: www.dörpmuseum-münkeboe.de