08.08.2017

Interview mit Seelsorgeamtsleiterin

Von Beginn an viel Vertrauen

Als Daniela Engelhard Anfang 2002 die Leitung des Seelsorgeamts in Osnabrück übernahm, war sie eine große Ausnahme auf einer solchen Position. In einem Interview mit dem Online-Portal „katholisch.de“ äußert sie sich über die Zeit des Anfangs und darüber, was sich im Laufe der mehr als 15 Jahre im Umgang mit den Frauen in der Kirche verändert hat.

Ob ihre Arbeit damals anders beachtet wurde als die der männlichen Kollegen? Sie habe von Beginn an viel Vertrauen bekommen, sagt Engelhard in dem Interview. Sie geht auch auf das Mentoring-Programm für Frauen der Deutschen Bischofskonferenz ein. Wer eine Führungsaufgabe übernehme, brauche eine gute Vorbereitung und Qualifikation, das gelte auch für Männer. Einen Kardinalstitel für Frauen, über den hier und da nachgedacht wird, sieht sie als „weit entfernte Zukunftsmusik“.

Das komplette Interview lesen Sie hier.

Ein Seelsorgeamt gibt in jedem Bistum. Es unterstützt die seelsorgliche Arbeit in Kirchengemeinden und Einrichtungen – in Osnabrück zum Beispiel durch Aus- und Fortbildung sowie Beratung. Die Begleitung pastoraler Entwicklungsprozesse und strategische Planung, orientiert an den Bistumszielen, gehören zum Auftrag des Seelsorgeamtes.