31.05.2016

Bistum Osnabrück fragte nach beim Katholikentag

Was bringt Sie außer Atem?

„Was lässt Sie aufatmen, was nimmt Ihnen den Atem?“ Mit diesen Fragen stellte sich das Bistum Osnabrück auf der „Meile der Bistümer“ in Leipzig vielen Katholikentagsteilnehmern in den Weg. Mit dem Ergebnis, dass es zu vielen Gesprächen kam.

 

„Schule“ nimmt mir den Atem, hat der 12-jährige Ferdinand Vogt aus Coswig bei Dresden auf den Zettel geschrieben. Cordula Kaumkötter vom Katholikenrat zeigt ihm, wo er den Zettel aufhängen kann. Foto: Ulrich Waschki

„Jede Menge Besucher aus anderen Bistümern haben sich über unser Motto informiert und wollten wissen, wie wir es in unserem Bistum umsetzen und ob es auch in den Gemeinden ankommt“, sagt Katharina Abeln. Die Vorsitzende des Katholikenrats gehörte zu einem zehnköpfigen Termin, das den Stand durchgehend besetzte. Mit dabei waren sowohl Hauptamtliche aus dem Seelsorgeamt als auch Ehrenamtliche. „Dabei ist uns eine gute Mischung gelungen“, so Abeln. „Darauf hatten wir auch schon im Vorfeld großen Wert gelegt.“

Bänke luden zum Verweilen ein, gegen Atemlosigkeit gab es für die Besucher Hustenbonbons. Mit dem Motto des Pastoralen Zukunftsgesprächs haben die Osnabrücker offenbar einen Nerv getroffen. Immer wieder schilderten Besucher, dass sie atemlos würden, wenn sie sich intensiv in der Kirche engagierten.

Von Leipzig war Katharina Abeln begeistert. „Als Katholiken waren wir willkommen“, sagt sie, „und das in einer Umgebung, in der die Gläubigen insgesamt in der Minderheit sind.“ Sie habe große Gesprächsbereitschaft gespürt; vor allem am Samstag seien viele Einheimische am Bistumsstand gewesen. Nicht zuletzt habe sie sich über beeindruckende Zeichen der Ökumene gefreut, die vom Katholikentag ausgegangen seien. (pe)