Kirchenjahr

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04.09.2010

Der kann nicht mein Jünger sein

„In jener Zeit, als viele Menschen Jesus begleiteten, wandte er sich an sie und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein...

04.09.2010

Das reiche arme Leben

Das reiche arme Leben

„Bruder und Schwester gering schätzen, auf Besitz verzichten, so wie es in der Bibel steht – das ist schon krass“, findet Theresa Granert. Dennoch hat die 21-Jährige kein Problem mit dieser radikalen Ansprache Jesu. Sie kann die Geschichte im Lukasevangelium (14, 25 - 33) nachvollziehen – weil es Berührungspunkte gibt mit ihrem Leben.

28.08.2010

Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht

„Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau. Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, nahm er das zum Anlass, ihnen eine Lehre zu erteilen...

28.08.2010

Ehrenplätze für alle

Ehrenplätze für alle

Der Ort: Ein Festsaal in der Innenstadt von Frankfurt am Main. Die Zeit: 14 Uhr. Der Anlass: der 75. Geburtstag von Pater Amandus aus der Gruppe „Lukas 14“. Die Handlung: Der Umgang mit Ehrengästen vor Beginn eines Theaterstücks. Es ist schon einige Minuten nach der Zeit. Das Theaterstück hätte um 14 Uhr beginnen sollen. Gemurmel im Publikum.

21.08.2010

Weg von mir, ihr habt Unrecht getan!

„In jener Zeit zog Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen...

21.08.2010

Von Himmel und Fegefeuer

Von Himmel und Fegefeuer

Werden nur wenige gerettet? Ja, sagt Jesus im Evangelium dieses Sonntags. Ja, bestätigen Theologen über 1000 Jahre lang. „Wir kommen alle, alle in den Himmel“, singen heute die einen. „Keine Ahnung, was nach dem Tod kommt“, sagen andere. Doch so ganz verstummt die Frage nicht: Hat das Leben auf Erden Folgen für ein Jenseits?

14.08.2010

Er stürzt die Mächtigen vom Thron

„In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes...

14.08.2010

Das Lied unseres Lebens

Das Lied unseres Lebens

Das ist kein belangloses Treffen zweier Frauen, die schwanger sind, kein Austausch über dieses und jenes. Es ist der prophetische Paukenschlag dessen, was mit der Geburt Jesu beginnen wird. Elisabet und Maria stimmen die Reich-Gottes-Botschaft an. Als Magnifikat ist der Lobpreis in den Gebetskanon der Kirche eingegangen. Frauen auf den Philippinen verstehen es als Impuls für politische Reformen.

07.08.2010

Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz

„In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben. Verkauft eure Habe und gebt den Erlös den Armen! Macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frisst. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz...

07.08.2010

Arm für Christus

Arm für Christus

Schlafen auf Holzbänken, Leben vom Betteln – die „Kleinen Brüder vom Lamm“, ein Zweig des Dominikanerordens, haben Jesus beim Wort genommen und verzichten auf Hab und Gut. Ein radikales Ordensleben mitten in der Großstadt.

31.07.2010

Hütet euch vor jeder Art von Habgier

„In jener Zeit bat einer aus der Volksmenge Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen. Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht? Dann sagte er zu den Leuten: Gebt Acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt...

31.07.2010

Ohne Moos viel los

Ohne Moos viel los

„Hütet euch vor jeder Form von Habgier", sagt Jesus laut dem Lukasevangelium. Achim hat die Wote der aktuellen Sonntagslesung wörtlich genommen: Der ehemals erfolgreiche Unternehmer lebt seit einigen Jahre nur noch mit dem Nötigsten - und ist dabei glücklicher als je zuvor. Sein Geheimnis: sich Zeit für sich und andere nehmen, nicht fürs Geld.

24.07.2010

Bittet, dann wird euch gegeben

„Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat. Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung...

24.07.2010

Nerve ich beim Bitten?

Nerve ich beim Bitten?

Bitten muss angemessen sein, darf nicht zudringlich werden und die Antwort muss freiwillig sein - Hartnäckigkeit bei aller Höflichkeit eben. Gleichzeitig ist Bitten auch eine Angelegenheit, zu der sich Menschen trauen sollten. „Bittet, dann wird euch gegeben“, so steht es schon im Evangelium.

17.07.2010

Maria hat das Bessere gewählt

„In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf, und eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen...

17.07.2010

Zwei richtige Leben

Zwei richtige Leben

„Marthe, wenn du mir jetzt sagen solltest, was dein Leben gewesen ist, was würdest Du dann sagen?“, fragt Marie. „Das Leben?“, fragt Marthe zurück. „Es bestand wohl darin, alles das zu tun, was ich sollte. Und alles zu erledigen und damit fertig zu werden.“ So einfach kann sie sein, die Auflösung der Frage, wer es denn richtig gemacht hat, damals im Evangelium. Marta, die sich beeilte, den Gast zu bewirten, oder Maria, die sich einfach zu Jesu Füßen setzte: beide! Denn jede hat das Leben gelebt, das zu ihr passte - und dabei das Beste mitgenommen.

10.07.2010

Jesus sagte zu ihm: Geh und handle genauso!

„In jener Zeit wollte ein Gesetzeslehrer Jesus auf die Probe stellen. Er fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort? Er antwortete...

10.07.2010

Christentum ist Liebe

Christentum ist Liebe

Wenn man sich in Berlin umhört, welcher Mensch so etwas wie ein barmherziger Samariter sein könnte, fällt vielen spontan ein Name ein: Jenny De la Torre. Doch schon beim Vorgespräch sagt die Ärztin: „Nennen Sie mich bloß nicht Samariter. Ich tue nur die Dinge, die jeder Arzt tun kann.“ Genau das aber ist es.

03.07.2010

Ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe

„In jener Zeit suchte der Herr 72 andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe...

03.07.2010

So schafft man Frieden

So schafft man Frieden

Wie Schafe unter die Wölfe sandte Jesus seine Jünger. Wo friedliebende Menschen wohnen, sollten sie bleiben, damit der Friede sich weiter verbreite. Das kann er aber nur, wenn er gewollt ist. So ergeht es auch jenen Menschen, die heute in Streit und Krieg vermitteln. Auch wenn nicht jeder Vermittler – zumal im UN-Auftrag – sich wie ein Schaf unter Wölfe begibt.