Nachrichten
Indische Spiritualität hilft der Kirche
15 Priester aus dem indischen Bundesstaat Kerala arbeiten im Bistum, außerdem zahlreiche Ordensschwestern aus Indien. Im Interview mit dem Kirchenboten betont Generalvikar Theo Paul die große fachliche und spirituelle Kompetenz dieser Fachkräfte.In vielen Gemeinden im Bistum Osnabrück gehören sie bereits zum Alltag: Ordensschwestern und Priester aus Indien. Die meisten gehören dem Karmelitenorden an. Er ist der erste Orden in Indien, den Einheimische selbst gegründet haben. 1831 entstand das erste Haus der Gemeinschaft in Mannanam im Bundesstaat Kerala. Heute gehören 2774 Mitglieder zum Orden. Sie arbeiten nicht nur in Indien, sondern sind inzwischen in 24 Staaten tätig – etwa als Seelsorger, Lehrer und Missionare – Sie helfen, Lücken zu füllen, die durch den Rückgang von Priester- und Ordensberufungen entstehen. Auf Hilfe aus dem Ausland ist nicht nur die Kirche angewiesen, betont Generalvikar Theo Paul im Interview mit dem Kirchenboten: „Die deutsche Wirtschaft wird ohne Fachkräfte und Spezialisten aus dem Ausland nicht funktionsfähig bleiben.“ Grund sei der Rückgang der Bevölkerung. In diesem Monat reist der Generalvikar nach Indien, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen auszuloten.
Das komplette Interview mit Generalvkar Theo Paul lesen Sie im aktuellen Kirchenboten!
Zurück