Bistum Osnabrück
Ansprechpartner für Missbrauchs-Opfer
Mit Betroffenheit hat auch das Bistum Osnabrück auf die jetzt bekannt gewordenen Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche reagiert. Dadurch sei ein großer Vertrauensbruch entstanden, erklärte Generalvikar Theo Paul. Es sei wichtig, alle Verdachtsfälle ernstzunehmen und ihnen nachzugehen.Der Generalvikar wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es im Bistum eine durch den Bischof beauftragte Kommission gebe, die Verdachtsfälle und Vorwürfe sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Priester oder andere kirchliche Mitarbeiter prüfe. Ihr gehören der frühere Osnabrücker Oberstaatsanwalt Heribert Günther, der Theologe und Sozialpädagoge Roland Knillmann, die Juristin Rita Plois und der Mediziner Prof. Dr. Wolfgang Weig an, außerdem der Osnabrücker Domkapitular Heinrich Silies und die Frauenärztin Drs. Irmgard Witschen-Hegge aus Westerkappeln. Silies und Witschen-Hegge seien als Ansprechpersonen beauftragt, an die sich mittelbar oder unmittelbar Betroffene vertraulich wenden können. Darüber hinaus stünden aber auch die anderen Kommissionsmitglieder als Gesprächspartner zur Verfügung.
Die Ansprechpartner sind unter folgenden Adressen erreichbar:
Domkapitular Heinrich Silies, Postfach 1380, 49003 Osnabrück,
Telefon 0541 318-800, h.silies@bistum-os.de
Frauenärztin Drs. Irmgard Witschen-Hegge, Wilkenkampstraße 1, 49492 Westerkappeln,
Telefon 05404 2012, praxis-witschen-hegge@osnanet.de
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