• Was bewegt Christen im Internet? Worüber reden sie? Die Plattform „Theoradar“ gibt einen guten Überblick über die sonst recht unübersichtliche christliche „Blogosphäre“ und listet auf, welche Themen gerade in den Sozialen Netzen am meisten diskutiert werden.
  • Mit „funk“ haben die öffentlich-rechtlichen Sender eine Plattform für junge Leute ins Netz gestellt. ARD und ZDF wollen damit jene Generation erreichen, die kaum noch Fernsehen schaut, dafür aber ständig online ist. Doch die Inhalte auf „funk“ haben es, freundlich formuliert, in sich.
  • Heftig.co ist ein Internetphänomen der besonderen Art: Mit plüschigen Fotos und rührigen Tiervideos generiert die Seite tagtäglich zigtausende, werbeträchtige Klicks. Doch fast sämtliche Inhalte sind geklaut, beziehungsweise „kuratiert“ wie man neuerdings sagt…
  • In den Sozialen Netzen herrscht mitunter ein rauer Ton. Der Bundesregierung ist diese Entwicklung mehr und mehr ein Dorn im Auge. Auf politischen Druck hin löschte Facebook jetzt erstmals mehr als 100.000 Hassbeiträge innerhalb von nur einem Monat.
  • Dahinter steckt immer ein kluger Kopf, so lautete vor Jahren der Werbespruch für die FAZ. Aus einem ähnlichen, intellektuellen Holz muss auch die Leserschaft vom „sinnstiftermag“ gestrickt sein. Immerhin hat das Internet-Magazin, das an der Schnittstelle von Kirche, Kommunikation, Medien und Öffentlichkeitsarbeit agiert, vor kurzem seinen zehnten Geburtstag gefeiert.
  • Dass Kirche und Soziale Medien kein Widerspruch mehr sind, zeigt „katholisch.de“. Auf einer riesigen, multimedialen Pinnwand werden sämtliche sogenannte Postings und Nachrichten aller deutschen Bistümer, etlicher katholischer Organisationen und Hilfswerke bis hin zum Vatikan quasi in Echtzeit abgebildet.
  • Mutter Teresa wird am 4. September in Rom heiliggesprochen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat jetzt ein Online-Dossier über das Leben und Wirken der Frau, die bereits 1979 den Friedensnobelpreis erhielt, ins Netz gestellt. Auch sonst setzen sich etliche Webseiten mit der Ordensgründerin auseinander.
  • Jeden Tag werden Millionen Bilder und Videos ins Netz gestellt. Oft auch Darstellungen von Gewalt, Pornografie und Terror. Doch auf Facebook, Twitter oder YouTube sind die Bilder meist nicht zu sehen. Bisher dachte man, für die Reinigung sei eine ausgeklügelte Software zuständig. Doch es sind Philippinos, darunter viele überzeugte Katholiken, die den digitalen Müll für uns wegräumen.
  • Zwischen 1,2 bis 2,5 Millionen Besucher werden zum Weltjugendtag, der am 31. Juli mit der Papstmesse endet, im polnischen Krakau erwartet. Doch im Internet hat die einzigartige Großveranstaltung der katholischen Jugend längst begonnen.
  • Der offene Meinungsaustausch gehört nicht unbedingt zur Kernkompetenz der Kirche. Doch genau diese Lücke will „Credo Online“ schließen. Auf der Internetplattform können sich ab sofort Menschen über ihren Glauben und den Zweifel daran unterhalten.

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