18.11.2011

4. Dezember

Adolph Kolping und Barbara

 

4. Dezember

Adolph (althochdeutsch: „edler Wolf“) Kolping

Geschichte: Geboren am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln, stammte Adolph Kolping (Seligsprechung am 27. Oktober 1991) aus einer kinderreichen Tagelöhnerfamilie. Nachdem er das Schuhmacherhandwerk erlernt hatte, erlebte er in mehreren Werkstätten das Elend der Handwerksgesellen mit.
Nach entbehrungsreichem Studium empfing Kolping 1845 die Priesterweihe. Als Domvikar in Köln gründete er 1849 einen Gesellenverein nach dem Elberfelder Vorbild. Auf zahlreichen Reisen sowie durch Wort und Schrift trat er für die Idee der Gesellenvereine ein, die sich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Nordamerika verbreiteten. Er wollte vor allem den Familiengeist wecken und zu Ehrenhaftigkeit und Berufstüchtigkeit erziehen. Der „Gesellenvater“ starb am 4. Dezember 1865 in Köln und ruht in der dortigen Minoritenkirche.
Darstellung: im Priestertalar, umgeben von jungen Gesellen. Patron der katholischen Gesellenvereine.

 

Barbara

Geschichte: Als jungfräuliche Märtyrerin in Nikodemien verehrt, wird ihr Sterben für Christus in die Zeit um 308 angesetzt. Die zahlreichen Legenden berichten, der heidnische Vater habe sie in einen Turm gesperrt. Dort stärkte sie der Empfang der Eucharistie auf wunderbare Weise. Daraufhin habe der Vater seine Tochter, die ihren Glauben nicht verleugnete, dem Gericht ausgeliefert, das sie nach grausamer Marter zum Tode verurteilte. Barbara gehört zu den „Vierzehn Nothelfern“.
Darstellung: als Jungfrau in vornehmer Kleidung, mit Fackel, Kelch und Hostie, Krone, Palme, Schwert, mit dreifenstrigem Turm, mit Straßenfedern und Kanonenrohr. Patronin der Architekten, der Artillerie, der Bergleute, Gefangenen, Glöckner, Glockengießer, Hutmacher, Köche.
Herkunft des Namen: griechisch: „die Fremde, Ausländerin“