13.07.2012

1. August

Alfons-Maria von Liguori

Alfons-Maria von Liguori

Geschichte: Alfons-Maria von Liguori (deutsch: Alfons von Ligurien) wurde in einer adeligen Familie in der Nähe von Neapel geboren. Bereits mit 16 Jahren erwarb er das Doktorat der Rechtswissenschaften, und sein Ruf als hervorragender Jurist verbreitete sich schnell. Doch eines Tages verlor er einen Prozess. Dieses Ereignis und vor allem auch die grundsätzliche Frage, ob er in seinem Beruf der Gerechtigkeit wirklich dienen könne, erschütterte ihn so sehr, dass er sich zurückzog und sich ganz dem Gebet widmete.

Mit 30 Jahren wurde er zum Priester geweiht. Sein Leben als Missionar, Seelsorger und Prediger sowie seine Schriften waren immer ganz besonders von dem Gedanken der Erlöserliebe Christi geprägt. Er war vor allem darum bemüht, die Botschaft Christi auf dem Land durch Volksmissionen zu verbreiten. Zu diesem Zweck gründete er den Orden der Redemptoristen, die Kongregation „Vom Allerheiligsten Erlöser“ .

Da seine Gesundheit angeschlagen war, beendete er seine Missionen im Volk und widmete sich der Niederschrift seiner „Moraltheologie“. Trotz seiner Krankheit wurde er von Papst Clemens XIII. zum Bischof einer Diözese in der Nähe von Neapel ernannt. Nach 13 Jahren gab er sein Amt auf, lebte jedoch noch weitere zwölf Jahre als schwer Kranker.

Heiliggesprochen im Jahr 1830, ernannte ihn Papst Pius IX. 1871 zum Kirchenlehrer und Papst Pius XII. 1950 zum Schutzpatron aller Moraltheologen und Beichtväter.

Herkunft des Namens: „Adel und Bereitschaft“ (romanisch althochdeutsch)