21.11.2011

7. Dezember

Ambrosius

 

 

7. Dezember

Ambrosius

Geschichte: Um 339 in Trier als Sohn eines hohen Beamten geboren, erhielt Ambrosius nach dem frühen Tod seines Vaters eine Ausbildung für die staatsmännische Laufbahn in Rom. Noch als Taufbewerber wählte man ihn 374 zum Bischof von Mailand. Dort zeigte er sich als hervorragender Seelsorger. In seinen Predigten legte er den wahren Glauben gegenüber der Irrlehre des Arius und dem Heidentum dar. Im Gottesdienst führte er den Gesang der Hymnen ein, die das Volk durch abwechselnden Gesang mehr beteiligen sollten. Er sorgte auch für die leiblichen Nöte der Armen. Dem Staat gegenüber vertrat Ambrosius die Selbstständigkeit der Kirche, die in Glaubensfragen allein zu entscheiden habe. Auch die Kaiser mussten sich als Christen den Moralgesetzten der Kirche unterwerfen.
Seine zahlreichen Schriften zum Glauben, zur Katechese, die erhaltenen 91 Briefe sowie die von ihm gedichteten Hymnen ließen Ambrosius zu einem der Wegbereiter der mittelalterlichen christlichen Kultur werden. Er starb am 4. April 397 in Mailand und ist unter dem Altar seiner Basilika bestattet. Ambrosius ist einer der vier großen „lateinischen“ Kirchenlehrer. Sein Festtag ist der Jahrestag seiner Bischofsweihe, der 7. Dezember.
Darstellung: im Bischofsornat, als Kirchenvater, als Lehrer, mit Bienenkorb, Kirchenmodell und Reliquienkästchen.
Herkunft des Namens: griechisch: „von unsterblicher Natur“, „göttlich“