11.10.2012

22. Oktober

Cordula

Cordula

Geschichte: Cordula, von königlicher Abkunft, gilt als eine der 11 000 Gefährtinnen der Ursula von Köln. Sie hatte sich der Legende nach beim Herannahen der Hunnen im unteren Schiffsraum verborgen und war nicht entdeckt worden. Sie verließ aber freiwillig ihr Versteck, um sich dem Märtyrertod nicht zu entziehen und wurde nachträglich mit einem Pfeilschuss umgebracht.

Cordulas Gebeine kamen in die Johanniterkirche nach Köln, 1278 wurden sie von Albertus Magnus erhoben. Nach der Säkularisation kamen sie nach Königswinter und Rimini. Auch andere Kirchen sehen sich im Besitz von Cordulas Leib oder Kopf. In Osnabrück gibt es einen Prachtschrein für ihre Reliquien.

Herkunft des Namens: „das Mädchen“ (griechisch) oder: „das Herz“ (lateinisch)