21.11.2011

5. Dezember

Crispina

 

5. Dezember

Crispina

Geschichte: Die Märtyrerin lebte in Thagora bei Tagaste in Numidien, dem heutigen Taoura in Algerien und starb am 5. Dezember 304 in Tébessa in Algerien. Crispina verweigerte in ihrer Heimatstadt das von Kaiser Diokletian angeordnete heidnische Opfer und wurde deshalb nach Tébessa vor den Prokonsul Anullinus gebracht und dann enthauptet. Die Prozessakten sind teilweise erhaltenen. Crispina wurde im heidnischen Friedhof in Tébessa bestattet, ihr Grab wurde bald schon verehrt. Ihre besondere Berühmtheit in der Antike verdankt sie Augustinus, der ihr Martyrium an ihrem Gedenktag in Predigten besang. Für die vielen Pilger wurde um 400 ein Heiligtum mit Kirche, Mediationszellen, Unterkünften und Fischteichen errichtet. Mosaiken aus der Kirche, die ihr Gedächtnis darstellen, sind erhalten. Neben Crispina wurden dort auch die Märtyrer Heraclius, Donatus, Zebboc, Secundianus, Victorianus, Publicia und Meggen verehrt. Das große Heiligtum war wohl auch als Denkmal gegen den Donatismus errichtet.
Herkunft des Namens: griechisch: „die Krone“