06.09.2011

Fast wie auf Sumatra

Das Batakhaus in Werpeloh

Was es zu sehen gibt:
Das Batakhaus sieht aus wie die Pfahlbauten des Batakstammes auf Sumatra. Der ehemalige Pfarrer von Werpeloh, Pater Matthäus Bergmann, hat diesen Nachbau initiiert. Die Front ist mit auffälligen farbigen „Lebenslinien“ verziert. Im Inneren sehen die Besucher viele Gegenstände aus Indonesien: Handwerks- und Jagdwerkzeuge, Ahnenfiguren, Zauberbücher, filigrane Spielfiguren – und die 6,80 Meter lange Haut einer Würgeschlange. Mehr

Warum es sich lohnt:
Zunächst verblüfft erst mal der Blick auf das pagodenartige Dach und das ungewöhnliche Gebäude – sicher das exotischste Haus im Emsland. Der Verein möchte mit der Ausstellung aber vor allem eine Verbindung schaffen zwischen dem indonesischen Batakvolk mit seiner uns fremden Kultur und unserer Lebenswelt – und damit Verständnis für entwicklungspolitische Arbeit schaffen.

Öffnungszeiten:
Das Batakhaus ist jeden Sonntag bis September von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Kosten:
Erwachsene zahlen einen Euro, Kinder ab sechs Jahren 50 Cent, Gruppen 10 Euro.

Wie man dorthin kommt:
Werpeloh liegt mitten im Hümmling an der L 51. Das Batakhaus steht hinter der katholischen Kirche an der Hauptstraße 35.

Verpflegung:
Vor dem Batakhaus steht eine Bank, auf der man es sich im Schatten der Bäume bei einem Picknick gemütlich machen kann.

Ausflugstipps in der Nähe:
Pater Bergmann hat weitere Kunstobjekte in und um Werpeloh geschaffen: zum Beispiel die Franziskusstatue und den Taufstein in der Kirche.