21.10.2015

Veranstaltungen an neun Orten zum 125. Todestag

Ein Jahr mit Ludwig Windthorst

Ludwig Windthorst (1812 bis 1891) war einer der großen Parlamentarier der deutschen Geschichte. Zu seinem 125. Todestag finden auf Initiative der nach ihm benannten Stiftung und des Lingener Ludwig-Windthorst-Hauses (LWH) viele Veranstaltungen statt. Das Programm liegt nun vor.

 

Ludwig-Windthorst-Denkmal in Osnabrück
Foto: Jörg Sabel

29 Vorträge und Seminare, Gottesdienste und Ausstellungen umfasst das Programm, das LWH-Direktor Michael Reitemeyer und Stiftungsvorsitzender Hermann Kues präsentieren. Und die finden nicht nur im Emsland statt, sondern an neun Orten im Osnabrücker Land, in Hannover und Berlin. „Demokratie – Welt – Gestalten“ lautet das Motto des Windthorst-Jahres, das laut Kues zwei Ziele hat. Es soll zeigen, wie aktuell die Werte des „genialen Parlamentariers“ sind und will vor allem junge Leute damit vertraut machen.  „Um sie  zu motivieren, sich aus einer christlichen Grundhaltung heraus in Politik, Kirche oder Gesellschaft zu engagieren.“

Es gibt mehrere „Highlights“ in dem einjährigen Programm. Zum Auftakt am 27. November wird der Chef des Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier, im LWH über das Verhältnis von Staat und Religion sprechen. Am 125. Todestag Windthorsts, dem 14. März 2016, will der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff in Lingen über die Rolle der Religion in Deutschland diskutieren. Und am 12. Mai eröffnet die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth eine Ausstellung über die „Mütter des Grundgesetzes“. In mehreren Orten ist eine andere Ausstellung zu sehen – mit Fotos des „Kanzlerfotografen“ Konrad Rufus Müller.

Studenten lädt die Stadt Meppen ein, sich um den „Ludwig-Windthorst-Preis“ zu bewerben. Essays, Bachelor- und Masterarbeiten zum Wirken des Politikers müssen bis 29. Februar 2016 angemeldet und bis 30. Juni 2016 abgegeben werden. Infos dazu unter Telefon 0 59 31/15 32 78. (pd)
 
Das gesamte Programm finden Sie hier