31.05.2017

Mit dem kfd-Mobil durchs Bistum

Frauen werben Mitglieder

Mit einem neuen Vorstand geht der Diözesanverband der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in die Zukunft. Einer der Schwerpunkte: die Mitgliederwerbung. Dafür gibt es im August Unterstützung durch ein Auto.

Das kfd-Mobil bei einer Aktion vor dem Dom in Mainz. Foto: kfd/Angelika Stehle

Ursula Kemna und Katrin Brinkmann, Diözesanvorsitzende und Diözesanreferentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), freuen sich schon auf den 1. August. An diesem Tag trifft sich der Vorstand mit Bischof Franz-Josef Bode, an diesem Tag kommt aber auch das sogenannte kfd-Mobil ins Bistum. Vier Wochen lang fährt das Auto in die Regionen des Bistums, um die Arbeit des Frauenverbandes bekannt­zumachen. Und die beiden Frauen wünschen sich, dass der Bischof mit ihnen eine Runde dreht: „Wenigstens einmal um den Domhof“, sagt Katrin Brinkmann und lacht.

Dabei steckt dahinter eine ernste Sache. Wie viele andere Verbände leidet auch die kfd unter Nachwuchsproblemen, geht aber schon länger mit einer Mitgliederwerbekampagne dagegen an. „Wir merken, dass sich die etablierten Mitglieder mehr und mehr Gedanken machen, warum sie eigentlich in der kfd sind und was der Verband zu bieten hat. Und das trägt zu einem größeren Bewusstsein bei“, sagt Brinkmann. Das kfd-Mobil kann angefordert werden, um Aktionen in der Öffentlichkeit anzubieten. Es gibt Flyer, Liegestühle, einen roten Teppich – und ein Netz, das auf den Wahlspruch aufmerksam macht: „Häng dich rein ins Netz, das Frauen trägt.“

Die kfd setzt sich für innerkirchliche Themen ebenso ein wie für gesellschaftspolitische. „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ – eine Frage, die auf Schulungstagen im Herbst behandelt werden soll und die einen Schwerpunkt im kommenden Jahr bilden wird. „Wir wollen unsere Frauen zum Nachdenken bringen, auch wenn wir nicht kurzfristig die Welt retten können“, sagt Ursula Kemna. Weiter geht es auch bei der Allianz für den freien Sonntag. „Vor der Landtagswahl wollen wir an vielen Orten mit Politikern ins Gespräch kommen“, sagt die Vorsitzende.

Schließlich geht es darum, mit Lydia Egelkamp eine neue hauptamtliche Referentin zu integrieren. Sie wird die Vorsitzenden vor Ort beraten und begleiten und gezielte Möglichkeiten bieten, damit Einzelmitglieder Anschluss finden. „Das ist an Orten wichtig, an denen es keine kfd-Gruppe mehr gibt“, sagt Brinkmann. Außerdem werde darüber nachgedacht, 2018 wieder einen Diözesantag zu veranstalten. „Wir sind noch nicht sicher“, sagt Brinkmann, „aber eine solche Veranstaltung ist wichtig, weil sie das Gemeinschaftsgefühl stärkt.“ (pe)

Infos zum kfd-Mobil gibt es bei Katrin Brinkmann, Telefon 05 41/31 82 61; E-Mail: k.brinkmann@bistum-os.de