03.02.2016

Team der Jugendkirche organisiert Angebote

Gemeinschaftswerk Hungertuch

Als Gemeinschaftwerk entstanden drei Hungertücher, die in Merzen, Neuenkirchen und Voltlage präsentiert werden. Sie wurden Gründonnerstag 2015 in der langen Nacht der Jugend gemalt.

 

Gemeindereferentin Christin Völker-Gerd, Miriam Kipp, Theresia Schulte, Franziska Wessel und Laura Overberg (v.l.) präsentieren eines der drei Hungertücher für die Pfarreiengemeinschaft. Foto: Andrea Kolhoff

Drei Kirchen, ein Weg und als Strichmännchen gemalte Gläubige, die gemeinsam unterwegs sind: Diese Motive finden sich auf allen drei Hungertüchern, die in der Fastenzeit in Merzen, Neuenkirchen und Voltlage hängen werden. Die Tücher wurden im vergangenen Jahr an Gründonnerstag gemalt, während der langen Nacht der Jugend, bei der 24 Jugendliche und junge Erwachsene zusammenkamen.

Mit dabei waren in dieser Nacht auch die jungen Frauen aus dem Team „Juki +“: Die Abkürzung steht für junge Kirche, das Plus als Symbol dafür, dass alle zu den Aktionen eingeladen sind. Gemeinsam mit Gemeindereferentin Christin Völker-Gerd haben die jungen Frauen aus dem „Juki +“-Team Jugendgottesdienste und im Advent Spätschichten organisiert, mit Liedern, Gebeten, Impulstexten. Die Spätschichten dauerten etwa eine halbe Stunde und waren oft mit einer Aktion verbunden, bei der die Besucher auch kreativ sein konnten.

Kreativität war auch in der langen Nacht der Jugend an Gründonnerstag gefragt, als die Hungertücher entstanden. Zunächst wurde gemeinsam überlegt, welche Motive auf die Tücher kommen sollen und welche Themen die Jugendlichen bewegen. Im Jugendgottesdienst am 13. Februar werden die Jugendlichen die Symbole erläutern. Zum Beispiel die Uhr: Sie sei ein Symbol dafür, dass man sich auch im Alltag Zeit nehmen soll, in Ruhe die Dinge zu durchdenken, sagt Miriam Kipp.

Der gemalte Weg stehe dafür, dass junge Leute versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen, und dass sie sich auch auf den Weg machen sollen, „aktiv sein, nicht stehenbleiben“, drückt es Theresia Schulte aus. Der Kreis der Menschen auf dem Bild soll die Gemeinschaft der Gläubigen darstellen, sagt Franziska Wessel, „und dass wir alle zusammengehören“. Die Kreuze sollen den Tod Jesu darstellen, sagt Laura Overberg, stünden aber auch als Zeichen dafür, „dass die Hoffnung stärker ist“. (kol)

 

 

Nacht der Jugend

Erläuterungen zu den Hungertüchern gibt es in einem Jugendgottesdienst, der am Samstag, 13. Februar, um 17.30 Uhr in Neuenkirchen beginnt. – Die Nacht der Jugend an Gründonnerstag findet in der Pfarreiengemeinschaft stets dort statt, wo auch die Gründonnerstagsliturgie gefeiert wird. Das ist 2016 in Merzen. Die Nacht beginnt am 24. März um 21 Uhr im Pfarrheim und geht bis etwa 5 Uhr.