18.11.2011

3. Dezember

Gerlind und Emma

 

3. Dezember

Gerlind(e)

Geschichte: Die selige Gerlind war die erste Gemahlin des elsässischen Herzogs Adalbert, Mutter der späteren Äbtissin Attala (gestorben 741) und Schwägerin Odilias. Sie starb im ersten Viertel des 8. Jahrhunderts und ist in St.-Stephan/Straßburg begraben.
Herkunft des Namens: althochdeutsch: „Speer“, „Lindenholzschild“

 

Emma

Geschichte: Die heilige Emma von Lesum war Gemahlin des sächsischen Grafen Liudger und Schwester Bischof Meinwerks von Paderborn. Nach dem Tod ihres Gatten erwies sie sich als große Wohltäterin der Kirche von Bremen. Dort war seit 1013 ihr Verwandter Unwan Bischof. In Stiepel bei Bochum gründete sie die (spätere Wallfahrts-)Kirche. Bei Zwistigkeiten und Feindschaften war sie als eine gerechte Friedensvermittlerin gesucht. Emma starb am 3. Dezember 1038. Man bestattete sie im Dom von Bremen. Reliquien befanden sich auch in der Abteikirche Werden/Ruhr.
Darstellung: als Almosen spendende ältere Frau
Herkunft des Namens: althochdeutsch: „gewaltig“, „allumfassend, groß“. Andereren Interpretationen zufolge stammt Emma von Imme („die Biene, die Fleißige“)