16.07.2012

6. August

Gezelinus von Schlebusch

Gezelinus von Schlebusch

Geschichte: Gezelinus war der Überlieferung nach Laienbruder im Zisterzienserkloster Morimond. Ab 1135 war er als Schafhirte auf dem zum Kloster Altenberg gehörenden Gut Alkenrath in Schlebusch - heute ein Stadtteil von Leverkusen - beschäftigt. Schon zu Lebzeiten verbreitete sich die Nachricht von wundersamen Taten: So habe sein Gebet während einer Dürre eine Quelle entspringen lassen.

Über dieser Quelle, deren Wasser Kopf- und Augenleiden heilen soll, steht bis heute eine Kapelle, die von Pilgern besucht wird. Viele Anwohner holten früher dort auch ihr Trinkwasser. Gezelinus‘ Grab wurde zunächst in der Schlebuschrather Kirche verehrt, nach deren Abriss werden Reliquien in der Andreas-Kirche in Schlebusch und im Altenberger Dom aufbewahrt.

Herkunft des Namens: nach Gislenus, dem Apostel des Hennegaus (lateinisch)