25.10.2016

Kirchenbote lädt Anselm Grün und Tomas Halik zum Gespräch ein

An Gott glauben, auch im Zweifel

„Mein Gott“ ist eine Woche überschrieben, mit der katholische Medien in Deutschland das zentrale Thema des Glaubens in den Mittelpunkt rücken. Der Kirchenbote lädt zu zwei Veranstaltungen ein.

 

Anselm Grün

Anselm Grün und Tomas Halik kommen am Montag, 14. November, nach Osnabrück. Ab 19 Uhr sprechen sie in der Herz-Jesu-Kirche (Erich-Maria-Remarque-Ring) darüber, was ihnen Gott bedeutet, welches Bild sie vor Augen haben, wie sie ihn gefunden haben und wie es ihnen gelingt, trotz mancher Zweifel weiter an ihn zu glauben. Titel des Abends: „Gott los werden.“

Anselm Grün (71) ist Benediktinerpater aus der Abtei Münsterschwarzach und gilt als der meistgelesene christliche Autor der Gegenwart. Für seine Tätigkeiten wurde er 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Tomas Halik (68) aus Tschechien arbeitete während des kommunistischen Regimes als Psychotherapeut und wurde 1978 in Erfurt heimlich zum Priester geweiht. Heute ist er Professor für Soziologie an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität und Rektor der Universitätskirche St. Salvator in Prag. Von sich sagt er, er habe sich zum Glauben „durchgezweifelt“.
 

Beide haben soeben im Vier-Türme-Verlag ein Buch veröffentlicht, in dem sie genau den Fragen nachgehen, die sie in der Herz-Jesu-Kirche aufwerfen wollen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Parkmöglichkeiten stehen auf dem Parkplatz der Domschule zur Verfügung.

Ebenfalls freien Eintritt haben Besucher eines knapp einstündigen Konzerts des Osnabrücker Jugendchores am Freitag, 18. November, im Dom. Ab 20 Uhr singt der Chor Werke von Palestrina, Meyerbeer, Sateren und Bruckner. Der Chor hat unlängst eine CD mit dem Titel „Deus meus“ produziert, die Ende November erscheint.

Ein Gespräch mit Domchordirektor Clemens Breitschaft über göttliche Elemente in der Musik lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Kirchenboten. (pe)