19.10.2011

Das Künstlerdorf Worpswede

Kulturort und Naturparadies

Was es zu sehen gibt:

Das malerische „Weltdorf“ im Teufelsmoor hat schon viele Künstler inspiriert, die sich im späten 19. Jahrhundert dort niederließen. Zugleich ist der Ort ein Naturparadies: Feld-, Fahrrad- und Wanderwege führen zu reetgedachten Bauernhäusern, Museen, Kunst- und Kulturstiftungen, Ateliers, und Galerien. Ein bedeutendes Bauwerk ist der Barkenhoff, den Heinrich Vogeler als Wohn-und Atelierhaus nutzte. Dort traf sich eine künstlerische und literarische Avantgarde, die der klassischen Moderne den Weg bereitete. Im Barkenhoff werden ganzjährig wechselnde Sonderausstellungen gezeigt. Näheres unter www.barkenhoff-stiftung.de

Warum es sich lohnt:

Worpswede ist durch seine zahlreichen Kultureinrichtungen und Galerien sowie als Erholungsort gleichermaßen attraktiv für Künstler und Touristen. Es gibt unter freiem Himmel und in Museen viel zu entdecken. Speziell für Kinder und Jugendliche bietet die Gästeinformation für Worpswede und das Teufelsmoor Gruppenführungen an, die Lust auf die Kunst- und Kulturgeschichte und den eigenen Umgang mit Farben und Formen machen. Informationen zu aktuellen Ausstellungen und jeweiligen Öffnungszeiten gibt es hier.

Wie man dorthin kommt:

Bei schönem Wetter am besten von Bremen nach Worpswede radeln, denn das Fahrrad verbindet ideal das Natur- und Kunsterlebnis. Es gibt zahlreiche landschaftlich besonders schöne Wegstrecken und ausgeschilderte Radrouten. Kleiner Tipp: mit dem Moorexpress zurückfahren, Infos unter www.moorexpress.net
Mit dem Bus: Die Buslinie 670 fährt vom Bremer Hauptbahnhof nach Worpswede (Fahrplanauskunft Deutsche Bahn).