31.08.2012

9. September

Maria Euthymia Üffing

Maria Euthymia Üffing (Taufname: Emma)

Geschichte: Emma Üffing, geboren 1914 in Halverde im Landkreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen, trat 1934 in den Orden der Clemensschwestern in Münster ein. Sie erhielt den Ordensnamen Maria Euthymia und wurde zur Krankenschwester ausgebildet. In diesem Beruf arbeitete sie ab 1936 in Dinslaken. Während des Krieges pflegte sie ansteckend kranke Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, was ihr den Beinamen „Engel der Liebe“ eintrug. Ab 1948 wirkte sie wieder in Münster als Leiterin der Wäscherei des Mutterhauses. Maria Euthymia verbrachte viel Zeit im Gebet. 1955 starb sie an den Folgen eines Krebsleidens.

Am Tag nach Maria Euthymias Tod ereignete sich, was im Seligsprechungsverfahren als Wunder anerkannt wurde: Eine Schwester, die bei einem Arbeitsunfall in der Wäscherei schwere Verbrennungen und Quetschungen erlitt, bat am offenen Sarg von Schwester Maria Euthymia um Fürsprache. In kürzester Zeit wurde die Hand geheilt. Bis heute erbitten Menschen die Fürsprache von Schwester Euthymia, mehr als 150 000 Briefe im Mutterhaus der Clemensschwestern geben Zeugnis davon.

Schwester Maria Euthymia wurde am 7. Oktober 2001 seliggesprochen. Über ihr Leben informiert eine eigene Internetseite

Herkunft der Namen: Maria: „die Beleibte/die Schöne/die Bittere/die von Gott Geliebte“ (aramäisch); Euthymia: „die Heitere“ (griechisch); Emma: „die Erhabene“ (althochdeutsch)