06.01.2012

14. Januar

Reiner, Christiana

Reiner

Geschichte: Reiner war der erste Propst des Prämonstratenser-Stiftes Arnsberg. Durch seine Frömmigkeit war er für alle Mitbrüder ein Vorbild. Nach einem Leben, das in allem ein Dienst vor Gott war, starb er am 14. Januar 1184.
Herkunft des Namens: althochdeutsch „Rat“ und „Heer“

 

 

Christiana von Georgien

Geschichte: Christiana war der Überlieferung nach Sklavin und mit Georg verwandt. Sie geriet in Kriegsgefangenschaft bei Kaiser Konstantin. In der Haft soll sie durch ihr Gebet und ihr vorbildliches Leben viele Menschen zum christlichen Glauben geführt haben. Nach anderer Überlieferung floh sie und gelangte zu Fuß ins damalige Königreich Iberia, wo sie sich in dessen Hauptstadt Mtskheta niederließ. Christiana war der Heilkunde mächtig, davon erfuhr die kranke Gattin von König Mirian III., Nana, die sie heimlich rufen und sich nach erfolgter Heilung von Christina zum Christentum bekehren ließ. Als auch König Mirian im Jahr 322 durch ein Wunder bekehrt wurde, erklärte er 337 das Christentum zur Staatsreligion und bat Kaiser Konstantin um die Entsendung von Missionaren, die dann aus Konstantinopel – dem heutigen Ístanbul – kamen.
Christiana ging dann nach Kachetien, und setzte dort ihre Missionsarbeit fort, bis sie starb. Sie gab der katholischen Schwesternkongregation „der heiligen Christiana“, auch „Schwestern der heiligen Kindheit Jesu und Mariä“ genannt, ihren Namen. Die 1807 gegründete Kongregation hat ihr Mutterhaus seit 1808 in Metz, ihre Aufgabe ist die Erziehung der weiblichen Jugend in verschiedenen Schularten.
Herkunft des Namens: griechisch/lateinisch „die Christin“