25.10.2017

Wahl des neuen BDKJ-Vorstands

Von Erfahrungen profitieren

Auf der BDKJ-Diözesanversammlung wählten die Delegierten jetzt drei neue Vorstandsmitglieder. Zusammenhalt und Beteiligung für alle sind ihnen für ihre Arbeit besonders wichtig.

Die drei neugewählten BDKJ-Diözesanvorstände (v.l.): Sophia Kampel, Pia Focke und Nils Kothöfer | Foto: Christoph Brüwe

Dreimal 43 Stimmen. Mit diesem eindeutigen Ergebnis wählten die Delegierten bei der Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Haus Maria Frieden in Rulle ihre neuen Vorstandsmitglieder. Sophia Kampel, Pia Focke und Nils Kothöfer freuen sich auf die Arbeit in den nächsten zwei Jahren.

„Die Entscheidung, mich für das Amt zu bewerben, kam eher spontan“, erzählt Sophia Kampel. Die 21-Jährige kommt aus der Kirchengemeinde St. Vitus im emsländischen Venhaus. Seit drei Jahren studiert sie in Osnabrück Englisch und Biologie und seit diesem Semester auch Sport mit dem Studienziel Gymnasiallehramt. Da sie vor Ort bisher nicht die Gelegenheit hatte, sich in der kirchlichen Jugendarbeit zu engagieren, freue sie sich jetzt auf die Herausforderungen der Vorstandsarbeit. Besonders wichtig sind ihr Zusammenhalt und ein offener und freundlicher Umgang in der Arbeit mit Jugendlichen.

Teilhabe für alle Jugendlichen

Pia Focke stammt gebürtig aus der Gemeinde St. Johannes der Täufer in Bad Bentheim. Die 21-Jährige ist neugierig darauf, wie sich die Aufgaben im Diözesanvorstand mit ihrem Studium der katholischen Theologie in Münster verbinden lassen. Aufgrund ihres Studiums konnte sie sich vor zwei Jahren noch nicht für die Wahl aufstellen lassen. Seitdem habe sie aber häufig mit dem aktuellen Vorstand gesprochen. „Es ist mir wichtig, von den Erfahrungen zu profitieren“, sagt Focke. Besonders die Teilhabe aller Jugendlichen im BDKJ liegt ihr am Herzen.

Nils Kothöfer war fünf Jahre lang in den BDKJ-Regionalverbänden Osnabrück-Stadt und -Land aktiv. Der 23 Jahre alte Auszubildende zum Erzieher aus der Kirchengemeinde St. Joseph in Osnabrück freut sich bereits auf die Arbeit mit anderen Verbänden: „Ich bin gespannt darauf, mich mit Menschen mit anderen Perspektiven zu vernetzen und meine zwei Regionen auf höherer Ebene zu vertreten.“ Auch ihm ist es wichtig, die Verbandsarbeit offen für Menschen mit Beeinträchtigungen zu gestalten.

Kampel, Focke und Kothöfer bilden jetzt gemeinsam mit Michael Vogt aus Icker, Helena Weber aus Osnabrück und Diözesanpräses Daniel Brinker den BDKJ-Diözesanvorstand. Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Manuela Vogelpohl aus Melle, Lea Quaing aus Emsbüren und Lukas Mey aus Andervenne.

Christoph Brüwer