02.01.2012

10. Januar

Wilhelm

Wilhelm von Donjeon

Geschichte: Wilhelm, geboren 1150, stammte aus der gräflichen Familie von Nevers. Er wurde in Soissons erzogen und war dann dort und in Paris Kanoniker. Er trat dann als Mönch ins Kloster Grandmont ein, 1167 wurde er Zisterziensermönch in Pontigny. 1184 wurde er zum Abt im Kloster Fontaine-Jean im Bistums Sens, 1187 zum Abt im Kloster Châlis ernannt. Auf Betreiben des Bischofs von Paris ernannte ihn der gebannte König Philipp II. 1200 zum Erzbischof von Bourges. Wilhelm setzte sich für Arme und Kranke ein und verteidigte die Rechte seiner Kirche gegenüber dem französischen König ebenso wie gegenüber Papst Innozenz III. Er starb am 10. Januar 1209 während der Vorbereitung des Kreuzzuges gegen die Albigenser. Seine Reliquien in Bourges fielen 1562 einem von den Hugenotten angezettelten Brand zum Opfer.
Darstellung: im Bischofsornat, wie er sterbend auf dem Boden liegt
Herkunft des Namens: althochdeutsch „der auf Schutz Bedachte“