11.10.2012

27. Oktober

Wolfhard von Augsburg

Wolfhard von Augsburg

Geschichte: Wolfhard war Sattler in Augsburg. Um 1095 ging er nach Verona, um dort in seinem Beruf zu arbeiten. Daneben kümmerte er sich aufopferungsvoll um Notleidende und Arme. Schließlich zog er sich für mehr als 20 Jahre in einen Wald im Etschtal zurück, lebte dort als Einsiedler und half den Menschen mit wunderkräftigen Taten. 1117 kehrte er nach Verona zurück und trat ins Kamalduenserkloster San Salvatore ein, wo er als Inkluse in seiner Zelle lebte.

Wolfhards Wunsch, unbeachtet auf der Straße bestattet zu werden, wurde nicht erfüllt. Eine große Menschenmenge nahm an der Beisetzung des schon zu Lebzeiten als heilig Verehrten in der Kirche seines Klosters in Verona teil. Am 27. Oktober 1602 wurde eine Reliquie in die neue Kapuzinerkirche nach Augsburg übertragen, andere blieben in Verona.

Herkunft des Namens: „der starke Wolf“ (althochdeutsch)