08.12.2011

18. Dezember

Wunibald, Philipp

18. Dezember

Wunibald von Heidenheim

Geschichte: Wunibald, geboren 701 in Wessex/England, war der Bruder Willibalds und Walburgs. Bonifatius gewann auf seiner zweiten Romreise 737/738 Wunibald für die deutsche Mission. Dort wirkte Wunibald in Thüringen, in der Oberpfalz und in Mainz. 752 gründete er in der Diözese Eichstätt, wo sein Bruder Willibald Bischof war, im Hahnenkammgebiet das Kloster Heidenheim. Dort dort aus erneuerte und festigte er das religiöse Leben der dort wohnenden Bevölkerung. Wunibald starb am 18. Dezember 761 in Heidenheim. Ein Hochgrab Wunibalds von 1483 steht heute noch in der (jetzt evangelischen) ehemaligen Klosterkirche.
Darstellung: im Benediktinerhabit mit Abtsstab, Buch und Maurerkelle
Herkunft des Namens: althochdeutsch „der Freudige und Kühne“

 

 

Philipp

Geschichte: Philipp von Ratzeburg war Prämonstratenser; nach dem Tod Isfrids 1204 erwählte man ihn zum dortigen Bischof. Unermüdlich erfüllte er in der Diözese Ratzeburg seine Pflichten als Seelsorger und Hirte. Er pflegte besonders das Andenken an seinen heiligen Vorgänger. Philipp starb am 18. Dezember 1215.
Herkunft des Namens: griechisch „der Pferdefreund“