29.06.2019

Bischof und Katholikenratsvorsitzende

Ermutigung für synodalen Weg

Papst Franziskus hat einen Brief an das „pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ geschrieben. Viele hatten befürchtet, er werde den synodalen Weg kritisieren. Bischof Franz-Josef Bode und Katholikenratsvorsitzende Katharina Abeln sehen jedoch eine Ermutigung, wie es in einer gemeinsamen Stellungnahme heißt.

„Wir sehen eine Ermutigung für unseren synodalen Weg in der katholischen Kirche in Deutschland und auch für den Weg unseres Bistums“, schreiben sie in einer Stellungnahme, die das Bistum Osnabrück veröffentlichte. Das Schreiben „fordert uns aber auch heraus, den großen Horizont der Evangelisierung und des Lebens mit der ganzen Kirche nicht aus den Augen zu verlieren. So muss unser Weg des Dialogs für alle Ebenen der Kirche offen sein und uns nicht auf die Ebene in unserem Land oder unserem Bistum beschränken.“ Das sei Anstrengung und Chance zugleich: „Die Chance eines nachhaltigen Weges der Erneuerung, der für möglichst viele wieder Ermutigung zu Vertrauen und Glauben sein kann. Die Chance aber auch, mutig die drängenden Fragen unserer Gemeinden zur Sprache zu bringen, gemeinsam um Antworten zu ringen und neue Schritte zu wagen.“ Der Brief des Papstes öffne den Horizont für den „synodalen Weg“ und fordere zu freimütigem Dialog heraus.

Ein Wort des Bischofs zu dem Thema lesen Sie im Kirchenboten zum 7. Juli.

Die komplette Stellungnahme können Sie hier herunterladen.