03.09.2019

NOMO-Tag des Bistums Osnabrück

Thomas Godoj unterstützt Freiwilligendienst

Rund 400 junge Menschen beginnen im Bistum Osnabrück ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD). Sie werden in Sozialeinrichtungen wie Kindergärten, Krankenhäusern oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Altenpflegeheimen tätig sein.

Thomas Godoj (Mitte) singt gemeinsam mit den Freiwilligendienstleistenden ihre Hymne „Helden gesucht“. Foto: Caritas/Frauke Damerow

„Freiwilligendienstleistende sind für das Bistum und seine Einrichtungen unheimlich wichtig, sie sind ein essentieller Baustein, der unsere Gesellschaft nachhaltig stärkt“, erklärt Generalvikar Theo Paul. „Aber auch für die jungen Menschen ist es eine tolle Möglichkeit, sich zu erproben und zu gucken: ,Wie ticke ich und wo soll mein Weg hingehen?'“

Jetzt fand das „Newcomer and Oldie Meeting Osnabrück“ (NOMO) statt, an dem sich alte und neue Freiwilligendienstler austauschen konnten. Mit dabei war auch der Sänger und DSDS-Gewinner Thomas Godoj, Interpret des Liedes „Helden gesucht“. Schon seit vielen Jahren begleitet das Lied die Freiwilligendienstleistenden der Arbeitsstelle Freiwilligendienste. „Helden gesucht“ wurde zu ihrer Hymne, und es wird oft gemeinsam gesungen. „Der Inhalt des Songs passt gut zu der Alltagshelden-Thematik“, erläutert Ann-Cathrin Röttger, Leiterin Arbeitsstelle Freiwilligendienste im Bistum Osnabrück.

In diesem Jahr wurde das Lied von Thomas Godoj und einem Chor aus elf Freiwilligendienstleistenden sogar im Tonstudio neu aufgenommen. Dazu wurde ein Video produziert, das drei Freiwilligendienstleistende bei ihrer Arbeit im St.-Anna-Stift in Hagen, im Laurentiushaus, einer stationären Hilfe für Wohnungslose in Osnabrück, sowie in der Kindertagesstätte Herz Jesu in Osnabrück zeigt.

Gemeinsam stark für den Freiwilligendienst! (v.l.):
Generalvikar Theo Paul, Enrica Harting, Thomas Godoj und
Ann-Cathrin Röttger. Foto: Caritas/Frauke Damerow

Godoj hat sich sehr über die Anfrage dazu gefreut: „Ich finde das Engagement der jungen Leute toll. Der Freiwilligendienst zeigt ihnen das wahre Leben und sie helfen Bedürftigen. Ich fühle mich sehr geehrt!“

„Staffelübergabe" in der Ursulaschule

Enrica Harting, ehemalige Freiwilligendienstleistende und eine der Protagonisten im Video, betont: „Mir hat der Freiwilligendienst und die Arbeit mit den Kindern sehr viel Spaß gemacht. Ich bin persönlich daran gewachsen und selbstbewusster geworden. Man bekommt unheimlich viel wieder. Und natürlich war der Videodreh ein besonderes Highlight.“

Die Veröffentlichung des Videos fand während des diesjährigen NOMO statt. Rund 400 neue und etwa 120 ehemalige Freiwilligendienstleistende trafen sich in der Ursulaschule zur „Staffelübergabe“.

Dieses Treffen war zugleich der Auftakt zu einer Werbeoffensive: Durch den Wegfall des Regelabiturjahrgangs 2020 ist mit einem starken Rückgang in FSJ und BFD zu rechnen. „Wir möchten mit diesem Song und Video auf uns aufmerksam machen, Menschen erreichen, die vielleicht noch gar nicht auf die Idee gekommen sind, einen Freiwilligendienst zu leisten. Nicht nur die Einrichtungen profitieren von Freiwilligendiensten, sondern auch die jungen Menschen bekommen dadurch Chancen: Sie erweitern ihren Horizont, sammeln Erfahrungen fürs Leben, und manchmal stellen sich beim FSJ oder BFD auch die beruflichen Weichen für die Zukunft“, sagt Röttger. (kb)

Weitere Infos: www.alltagshelden-gesucht.de