28.01.2022

Caritas-Pflegedienst Emsland-Mitte

Pflege in nachhaltiger Dienstkleidung

Der Caritas-Pflegedienst Emsland-Mitte nimmt an einem bundesweiten Pilotprojekt teil. Er setzt auf fair produzierte Textilien und leistet damit einen kleinen Beitrag zum Schutz von Klima, Böden und Gewässern.

Geschäftsführer Marcus Drees und Stefanie Melisch, stellvertretende Pflegedienstleitung, freuen sich über erste Probe-Exemplare der neuen Dienstbekleidung. Foto: Caritas-Pflegedienst Emsland-Mitte/Jürgen Eden

Die ersten Elektro-Dienstfahrzeuge sind im Einsatz, jetzt setzt der Caritas-Pflegedienst Emsland-Mitte auch auf nachhaltig produzierte Dienstbekleidung. „Da wir einen hohen Anspruch an Hygiene, Alltagstauglichkeit und Arbeitssicherheit haben, sehen wir uns hier in der Verantwortung“, sagt Geschäftsführer Marcus Drees. 

Als Pilotunternehmen nimmt der Caritas-Pflegedienst am Projekt „Nachhaltige Textilien“ teil, gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband und der Diakonie. 

Der Bedarf an nachhaltig produzierter Dienstbekleidung in der Altenpflege ist enorm, denn bundesweit arbeiten mehr als eine Million Frauen und Männer in rund 56 000 Einrichtungen der Caritas und Diakonie. Mit einer veränderten Nachfrage lassen sich bisherige Marktformen und Produktionsweisen positiv verändern. Besonders in stationären Einrichtungen, aber auch im ambulanten Bereich der Wohlfahrtspflege fallen große Mengen an Arbeitskleidung und Flachwäsche an. Das Thema Nachhaltigkeit stehe deshalb schon länger auf der Agenda, erklärt Drees. Man habe eine Strategie entwickelt, zu der auch die Nutzung nachhaltiger Textilien gehöre – zum Schutz von Klima, Böden und Gewässern. 

Die neue, nachhaltig produzierte Dienstbekleidung wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte geliefert. Parallel dazu soll es weitere Maßnahmen geben, etwa den Einsatz nachhaltig produzierter elektronischer Arbeitsmittel. So helfen zum Beispiel iPads, Wege zu verkürzen und Ressourcen zu sparen. Außerdem werden fair produzierte Smartphones angeschafft. (kb)