07.09.2022

Stipendium vom Bistum

Starthilfe für das Berufsleben

Wer im Bistum Osnabrück einen Freiwilligendienst absolviert, kann sich danach für ein Stipendium bewerben. Dann gibt es von der Kirche eine finanzielle Unterstützung, damit das Studium oder die Ausbildung leichterfallen.

Starthilfe: 20 junge Leute bekommen ein Stipendium von der Kirche. Foto: cpo/Urte Tegtmeyer

Mit einem besonderen Stipendium fördern das Bistum Osnabrück und der Diözesan-Caritasverband zum neunten Mal junge Menschen bei ihrem Berufseinstieg. Bewerben für ein Stipendium können sich alle jungen Menschen, die im Bistum Osnabrück einen Freiwilligendienst absolviert und das Ziel haben, nach der Ausbildung oder dem Studium in einer Caritas-Einrichtung oder beim Bistum zu arbeiten. 

Die berufliche Ausrichtung spielt hierbei keine Rolle. Die finanzielle Förderung, die für drei Jahre gewährt wird, beläuft sich auf maximal 300 Euro im Monat für ein Studium oder eine kostenpflichtige Ausbildung. Stipendiaten, die während ihrer Ausbildung bereits Geld verdienen, werden monatlich mit 150 Euro unterstützt. 70 junge Leute hatten sich beworben, 20 erhielten jetzt den Förderbescheid

Generalvikar Ulrich Beckwermert überreichte ihn zusammen mit der stellvertretenden Caritas­direktorin Johanna Sievering. „Wir sind dankbar und stolz, dass wir diese jungen Menschen auf ihrem beruflichen Weg unterstützen dürfen, der auch Berufung ist“, sagte der Generalvikar. Er freue sich, dass „wir uns auf diesen gemeinsamen Weg begeben“, betonte der Stellvertreter des Bischofs. 

Johanna Sievering ergänzte: „Sie haben Verantwortung übernommen und zivilgesellschaftliches Engagement bewiesen während ihres Freiwilligendienstes. Das gehört im besten Sinne zu unserer demokratischen Gesellschaft.“ Die Stipendiaten werden über den Förderungszeitraum eng begleitet, dazu gehören verschiedenen Treffen und Seminare.

Sechs der 20 Stipendiaten starten eine Ausbildung in der Heilerziehungspflege, fünf streben erzieherische Berufe an, zwei haben sich für medizinische Berufe entschieden. Fünf junge Leute wählten pflegerische Berufe, zwei beginnen ein Lehramtsstudium bzw. eine Ausbildung zum Fachpraktiker Hauswirtschaft. Stipendiaten, die nach ihrem Studium oder ihrer Ausbildung bei Kirche oder Caritas arbeiten, müssen ihr Stipendium nicht zurückzahlen. Die anderen müssen 50 Prozent der finanziellen Unterstützung zurückerstatten. (kb)

Weitere Informationen: www.alltagshelden-gesucht.de/stipendium/